Automatisierung
Prozesse entscheiden.
Manuelle Prozesse, Medienbrüche und Insellösungen kosten Unternehmen jeden Tag Zeit, Geld und unnötig Energie. Daten werden mehrfach erfasst, Dokumente per E-Mail weitergereicht, Nachweise mühsam zusammengesucht. Das führt nicht nur zu Fehlern und Verzögerungen, sondern auch zu vermeidbarem Ressourcenverbrauch und steigenden CO₂-Emissionen.
Automatisierung durchbricht dieses Muster. Digitale Workflows erfassen Informationen einmalig an der Quelle, verarbeiten sie systemübergreifend weiter und stellen sie jederzeit strukturiert bereit. Das reduziert Rechenlast, spart Material, minimiert Nacharbeit und schafft messbare Effizienzgewinne.
Doch moderne Automatisierung leistet heute mehr als reine Kostensenkung:
Sie wird zur Voraussetzung für Transparenz, Compliance und Nachhaltigkeit. Denn neue regulatorische Anforderungen verlangen, dass Produkt- und Lieferkettendaten nicht nur vorhanden, sondern jederzeit vollständig, nachvollziehbar und prüfbar sind.
Praxisbeispiel
Der digitale Produktpass (DPP)
Steigende regulatorische Anforderungen und komplexe Lieferketten machen es erforderlich, Produktinformationen strukturiert, standardisiert und jederzeit nachweisbar bereitzustellen. Der Digitale Produktpass macht automatisierte, verlässliche Produktdaten erstmals verpflichtend und zeigt, warum durchgängige digitale Prozesse zur Grundlage moderner Unternehmen werden.
Was ist der Digitale Produktpass?
Der Digitale Produktpass (DPP) ist die neue digitale Identität jedes Produkts in Europa.
Er bündelt alle relevanten Informationen über Materialien, Herkunft, CO₂-Fußabdruck, Reparierbarkeit, Ersatzteile und Recyclingfähigkeit und zwar über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Jedes Produkt erhält damit einen strukturierten, maschinenlesbaren Datensatz, der für Hersteller, Partner, Behörden und Kund:innen zugänglich ist.
Ziel ist:
- mehr Transparenz in der Lieferkette
- nachhaltigere Produkte
- echte Kreislaufwirtschaft
- weniger Greenwashing, mehr Nachweisbarkeit
Der Produktpass wird damit vom „Nice-to-have“ zum verpflichtenden digitalen Standard.


Wann wird der DPP Pflicht?
Die Einführung erfolgt schrittweise innerhalb der Europäische Union auf Basis der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR).
Zeitplan im Überblick:
- seit 2024: Gesetz in Kraft
- ab 2026: erste konkrete Produktanforderungen
- ab 2027: Pflicht für erste Branchen (z. B. Batterien, Elektronik, Textilien)
- bis 2030: Ausweitung auf nahezu alle relevanten Produktgruppen
Ohne Digitalen Produktpass dürfen betroffene Produkte künftig nicht mehr im EU-Markt verkauft werden.
Für Unternehmen heißt das: Daten müssen strukturiert, verfügbar und vor allem vertrauenswürdig nachweisbar sein.
Was jetzt konkret auf Unternehmen zukommt
Der Digitale Produktpass ist kein zusätzliches Reporting-Tool, sondern eine neue digitale Infrastrukturpflicht.
Unternehmen müssen Produkt- und Nachhaltigkeitsinformationen künftig über die gesamte Lieferkette hinweg systematisch erfassen, strukturieren, aktuell halten und jederzeit prüfbar bereitstellen.
Das bedeutet in der Praxis vor allem die nebenstehenden drei Schritte.
Daten erfassen
Materialien, Komponenten, Lieferanten, CO₂-Werte, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, also alle relevanten Produktinformationen müssen digital und standardisiert vorliegen
Prozesse automatisieren
Die Daten dürfen nicht manuell gepflegt werden. Sie müssen systemübergreifend aus dem ERP, PLM, Einkauf oder Produktion direkt in den Produktpass fließen . Nur automatisierte Workflows gewährleisten Aktualität, Qualität und Skalierbarkeit.
Informationen bereitstellen
Die Daten müssen über den gesamten Lebenszyklus für Partner, Kund:innen und Behördenzugänglich, teilbar und auditierbar sein.
Ohne Signatur kein rechtsgültiger Produktpass
Warum digitale Signaturen unverzichtbar sind
Der Digitale Produktpass lebt von Vertrauen. Behörden, Partner und Kund:innen müssen sich darauf verlassen können, dass die hinterlegten Informationen echt, vollständig und unverändert sind.
Genau das leisten digitale Signaturen. Sie verknüpfen Daten eindeutig mit ihrem Absender, schützen Inhalte vor nachträglicher Manipulation und schaffen einen rechtssicheren Nachweis, wer welche Information zu welchem Zeitpunkt bestätigt hat. Damit werden Produktdaten technisch wie juristisch belastbar.
Digitale Signaturen sorgen konkret für:
Authentizität
Die Herkunft der Daten ist eindeutig einem Unternehmen oder einer verantwortlichen Person zugeordnet
Integrität
Änderungen am Datensatz werden sofort erkennbar.
Nachweisbarkeit
Zeitstempel und Signatur liefern einen revisionssicheren Audit-Trail
Rechtsgültigkeit
Anerkennung nach EU-Standards (z. B. eIDAS) gegenüber Behörden und Prüfern
Ohne diese Absicherung entstehen reale Risiken. Produktinformationen könnten unbemerkt verändert werden. Lieferantendaten sind nicht eindeutig zuordenbar. Nachweise halten Audits oder Haftungsfragen nicht stand. Im schlimmsten Fall drohen Compliance-Verstöße, Bußgelder, Rückrufaktionen oder Vertrauensverlust im Markt. Was digital vorliegt, aber nicht signiert ist, bleibt am Ende nur eine Datei, kein Beweis.
Deshalb ergänzt eine digitale Signatur den Digitalen Produktpass um die entscheidende Vertrauensebene: Produktinformationen, Dokumente und Freigaben werden rechtsgültig signiert, manipulationssicher gespeichert und jederzeit prüfbar bereitgestellt. So wird aus digitaler Dokumentation echte Rechtssicherheit.
DIGITALE SIGNATUREN
Papier war gestern. Rechtssicherheit ist digital.

Die klassische Unterschrift auf Papier stammt aus einer analogen Welt. Heute bedeutet sie vor allem: drucken, unterschreiben, scannen, ablegen – langsam, manuell und voller Medienbrüche.
Was im Alltag nur umständlich wirkt, wird bei regulatorischen Anforderungen zum echten Problem.
Papierbasierte oder eingesannte Unterschriften sind:
- nicht automatisierbar
- nicht systemisch prüfbar
- leicht manipulierbar
- und kaum revisionssicher nachvollziehbar
- Für digitale Prozesse wie den Digitalen Produktpass sind sie damit schlicht ungeeignet.
Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten müssen heute in Echtzeit verfügbar, auditierbar und rechtssicher belegbar sein und nicht in Ordnern oder E-Mail-Anhängen.
Deshalb unterstützt greenfyx Unternehmen nicht nur bei Strategie und Regulatorik, sondern entwickelt auch konkrete digitale Lösungen, die Nachhaltigkeit im Alltag umsetzbar machen.
Gerade beim Digitalen Produktpass zeigt sich:
Produktdaten müssen nicht nur erfasst und bereitgestellt, sondern auch rechtsgültig bestätigt und manipulationssicher nachgewiesen werden.
Viele bestehende Signaturlösungen sind dafür jedoch zu kompliziert, zu langsam oder zu integrationsaufwendig. Also haben wir die Signatur-Plattform signea geschaffen, die:
- einfach,
- sofort einsatzbereit
- und vollständig digital ist.
Mit signea können Dokumente und Produktinformationen rechtsgültig in wenigen Minuten signiert werden und zwar ohne Medienbruch und ohne Papier.
Die Signea
Signaturplattform
Vertrauen schafft. Mit der richtigen Signaturlösung wird aus Bürokratie ein Gefühl von Leichtigkeit: sicher, schnell und einfach – genau dann, wenn es zählt.
Optimieren Sie Ihre Geschäftsprozesse mit unserer rechtskonformen Signaturlösung (QES, FES und EES für Deutschland, EU, Türkei und Schweiz).

